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Investor press releases

19 May 2014

u-blox erwirbt connectBlue und ergänzt Lösungsangebot um Wi-Fi- und Bluetooth-Konnektivität

Kurzstrecken‑Funkmodule bauen die Internet‑of‑Things‑Strategie von u‑blox weiter aus

Thalwil, Schweiz und Malmö, Schweden - 19. Mai 2014 - Die Schweizer u‑blox (SIX:UBXN) gibt die Akquisition der schwedischen connectBlue AB bekannt, einem etablierten Anbieter von Kurzstrecken‑Funkmodulen für den Einsatz in der Industrie. Diese Produkte unterstützen die Standards Bluetooth sowie IEEE 802.11 (Wi‑Fi) und ermöglichen die Internetanbindung von Geräten auf den letzten Hunderten von Metern.

 

Durch die Akquisition wird das heutige Portfolio mit Lösungen für die Positionierung und Mobilfunkkommunikation um Kurzstrecken‑Kommunikationsprodukte deutlich erweitert. Dieser strategische Schritt rückt Millionen von Geräte, welche mit dem Internet verbunden sind, in erreichbare Nähe. Zu wichtigen Anwendungsmöglichkeiten zählen industrielle M2M‑Anwendungen (Maschine‑zu‑Maschine‑Kommunikation), medizinische Geräte, Datenerfassung und Güterortungssysteme.

 

„Für das ‚Internet der Dinge‘ (IoT, Internet of Things) ist End‑to‑End Konnektivität erforderlich, denn leistungsstarke Anwendungen müssen erfolgs- und geschäftskritische Geräte im Internet verwalten können, wie etwa Geräte zur Überwachung des Gesundheitszustands, für Fabrikautomatisierung und Fahrzeugsensoren sowie Kassenterminals“, sagt Thomas Seiler, CEO von u‑blox. „Die Kurzstrecken‑Funktechnologie von connectBlue in Kombination mit unserem umfassenden Angebot an Mobilfunkmodems und Empfängern für Satellitennavigationssysteme wird uns ermöglichen, komplette Lösungen für Tausende von bereits vorhandenen und zukünftigen Anwendungen anzubieten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kollegen in Schweden und die vielfältigen Wachstumsmöglichkeiten durch die tiefgreifenden Synergieeffekte, die aus dem Zusammenschluss resultieren.“

 

„Unsere Kunden erhalten durch diesen Zusammenschluss mit u‑blox eine breite Auswahl von äusserst zuverlässigen drahtlosen Konnektivitätslösungen für den industriellen Einsatz bis hin zur letzten Meile und auch zum letzten Meter“, sagt Rolf Nilsson, CEO von connectBlue. „Die Kombination beider Portfolios stellt eine kostengünstigere und zuverlässigere Alternative zu den Lösungen mit Kabel, Kupfer und Glasfaser dar, die in Fabriken, Fahrzeugen und im Freien verwendet werden. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Kräfte mit u‑blox zu bündeln und am Aufbau einer drahtlosen Welt mitzuwirken.“
 

connectBlue wurde im Jahr 2000 gegründet und verfügt über ein markterprobtes Portfolio von zertifizierten Modulen für den industriellen Einsatz, die Classic Bluetooth, Bluetooth Low Energy und Wi‑Fi‑Standards erfüllen. Die robusten und sehr leistungsfähigen Produkte garantieren die langfristige Kompatibilität über Produktgenerationen und -technologien. Auf der beeindruckenden Liste mit weltweiten Kunden des Unternehmens stehen Hersteller für medizinische Instrumente, Geräte für die Industrieautomation, für Messtechnik, Datenerfassung sowie Fahrzeugmanagementsysteme.

 

Das Unternehmen verfügt über einen eigenen, hausinternen Bluetooth‑Stack und über Softwaretreiber für Wi‑Fi‑Module. Dieses wichtige geistige Eigentum sorgt für die extreme Zuverlässigkeit seiner Produkte in anspruchsvollen Anwendungen.

Der Firmensitz von connectBlue in Malmö wird zum neuen Produktzentrum für Kurzstrecken‑Funkmodule. Für bereits bestehende Kunden von connectBlue wird das aktuelle Produktangebot weiterhin unterstützt und weiterentwickelt.

 

Im Zuge der Übernahme werden 100 % der Anteile von connectBlue AB zum Unternehmenswert von SEK 185 Mio. erworben (CHF 25 Mio.). Für die übernommenen Aktivitäten erwartet u‑blox für den Rest des Jahres 2014 einen Umsatz von ca. CHF 9 Mio. und einen Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 1 Mio. Die Vorschau für den Umsatz wird auf CHF 264 – 275 Millionen und jene für den EBIT auf CHF 35 – 39 Millionen entsprechend erhöht.

Eine ausführliche Präsentation kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

u‑blox führt hierzu eine Pressekonferenz für Analysten und Medienvertreter durch. Die Konferenz findet morgen, Dienstag 20. Mai 2014, 10.00 – 11.00 Uhr (CET) statt.