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Pressemitteilung

08. März 2012

Yupiteru nutzt QZSS-Technologie von u-blox für innovatives Radarwarnsystem in Japan

Branchenweit erstes Radarerkennungs- und Geoinformationssystem für Fahrzeuge auf Basis des japanischen Satellitensystems QZSS
QZSS kann die Genauigkeit von GPS besonders in Häuserschluchten wie in Tokio deutlich erhöhen
QZSS kann die Genauigkeit von GPS besonders in Häuserschluchten wie in Tokio deutlich erhöhen

Thalwil, Schweiz – 8. März 2012 – u‑blox, ein Anbieter von Halbleiterbausteinen für Elektroniksysteme im Bereich der Positionierung und drahtlosen Kommunikation mit Sitz in der Schweiz, liefert als erstes Unternehmen der Branche hochentwickelte QZSS‑Satellitenortungstechnologie an Yupiteru, einen Hersteller von Telekommunikations- und Automobilelektronik für den japanischen Markt. Gestützt auf das QZSS‑fähige Satelliten‑Empfängermodul LEA‑6H von u‑blox bietet das mit einem Touchscreen ausgestattete Radarwarnsystem GWR73SD verbesserte Funktionen für Positionsbestimmung, Radarerkennung und Fahrzeugdiagnose. 

 

„Dank der kurzen Entwicklungszeit, die u‑blox für ihre QZSS‑Empfängertechnologie benötigte, konnten wir als Erste ein äusserst genaues und zuverlässiges Radarerkennungsgerät auf den Markt bringen, das bereits den ersten in Betrieb befindlichen QZSS‑Satelliten nutzt“, sagt Atsushi Ishibashi, Marketing Manager bei Yupiteru. „Das GWR73SD ist besonders interessant für die Autofahrer in den japanischen Städten, in denen hohe Gebäude den Empfang der GPS‑Satellitensignale beeinträchtigen können.“

 

Das „Quasi‑Zenit‑Satelliten‑System“ QZSS ist ein neues GPS‑Erweiterungssystem für Japan und Südostasien auf der Basis von Satelliten mit hoher Elevation, von denen einer immer in der Nähe des Zenits sichtbar ist. Mit diesem System ist eine GPS‑Genauigkeit von unter 1 Meter möglich, insbesondere in Strassenschluchten wie in Tokio, da es sich auf direkt über Japan positionierte geostationäre Satelliten stützt. Der erste QZSS‑Satellit wurde 2011 in Betrieb genommen.
 

Die Leistungsfähigkeit der QZSS‑Navigationssysteme wird weiter zunehmen, je mehr der insgesamt 4 Satelliten in Betrieb genommen werden.