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LTE-Technologie hilft Kinder mit Langzeiterkrankungen bei der Bekämpfung der Vereinsamung

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Als die Tochter von Anne Fi Troye ihre Krebsdiagnose erhielt, wurde nicht nur das Familienleben komplett umgekrempelt, sondern auch das gesellschaftliche Leben des Mädchens. Sie musste enorm viel Zeit im Krankenhaus verbringen oder konnte ihr Heim nicht verlassen. Darin lag ein zusätzliches Risiko, dass sie allmählich den Anschluss an ihre Klassenkameraden verliert. Und ihr Fall war gar nicht mal ungewöhnlich: Auf der ganzen Welt sind Kinder von Krankheiten betroffen, die sie daran hindern, am Alltag teilzunehmen, was zu einer wachsenden Isolation führt. Das brachte Karen Dolva, CEO von No Isolation, auf eine Idee: Warum nicht einen Avatar entwickeln, der anstelle von Annes Tochter die Schule besuchen könnte, während er mit ihr verbunden ist?

AV1, der Avatar‑Roboter war geboren. Er war so konzipiert, dass er das Kind während der Schulstunden, bei Ausflügen oder Geburtstagsfeiern vertritt und damit eine Teilnahme am Alltag aus der Ferne ermöglicht.

Um zu funktionieren, musste der AV1 jedoch mit dem 4G‑Mobilfunknetzwerk verbunden sein, denn es ist die Fähigkeit der Teilnahme am Alltag, die dem Kind das Gefühl gibt, dass es dazugehört. No Isolation, das norwegische Startup im Bereich Connected Healthcare, das den AV1 erfunden hat, ging daher eine Partnerschaft mit u‑blox ein. „Wir nutzen Mobilfunk-/LTE‑Technologie, um eine Lücke in den Systemen des Gesundheitswesens von heute zu überbrücken. Wir helfen dabei, die Einsamkeit und soziale Isolation zu überwinden, unter der Kinder bei Langzeiterkrankungen leiden“, erklärt Karen Dolva.

Dank der TOBY‑L200 4G‑Module von u‑blox kann der AV1 Audio- und Videodaten von überall her übertragen, sodass die Eltern, Lehrer und Freunde des Kindes nicht daran denken müssen, den AV1 mit Wi‑Fi zu verbinden. Die 4G‑Verbindung des Avatar wird automatisch hergestellt und kann auch vom Kind selbst gesteuert werden. Da der Avatar mit einer Kamera, einem Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet ist, kann er Videos live auf das Smartphone oder Tablet des Kindes streamen, sodass es die Umgebung des Avatars in Echtzeit sehen und hören kann. Ausserdem kann das Kind normal über das System sprechen und entscheiden, in welche Richtung der Roboter schauen soll.

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u‑box hat bereits 500 Module gespendet und wird das Projekt weiterhin unterstützen.

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