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Transformieren Sie Ihre Stadt oder Ihr Unternehmen mit den „three Ps of lighting“.

smart lighting

Beleuchtungssysteme übernehmen eine neue Rolle als Konnektivitätsbackbone für IoT‑Anwendungen in Smart Cities, Smart Buildings und Smart Business.

Im letzten Jahrzehnt haben energieeffiziente LEDs einen immer grösseren Teil der Glühlampen der Welt ersetzt. In jüngster Zeit haben Konnektivität und Beleuchtung zu vernetzten Beleuchtungssystemen geführt, die aus der Ferne überwacht und gesteuert werden können. Jetzt beginnt diese intelligente Beleuchtungsinfrastruktur, ihre Konnektivität für eine Vielzahl neuer Dienste in vernetzten Städten, Geschäften, Büros und Fabriken verfügbar zu machen.

Heute verbraucht die Beleuchtung knapp ein Fünftel der Energie weltweit. Der Austausch herkömmlicher Glühbirnen durch LEDs allein kann 27‑29 Prozent Energieeinsparung und eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 6 Prozent bewirken. Intelligente Beleuchtungssysteme, die Präsenzerkennung, Zeitplanung und Dimmung integrieren, können bis zu 66 Prozent Energieeinsparung bieten.2

Die vernetzte Beleuchtung ermöglicht es Gebäudemanagern, ihre Infrastruktur fernzusteuern, Ausfälle schnell zu erkennen und zu beheben, vorbeugende Wartung zu ermöglichen und das Wohlbefinden der Bewohner zu steigern. Im Aussenbereich kann sie dazu beitragen, das richtige Licht zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zu liefern, den Stromverbrauch und die Lichtverschmutzung zu reduzieren und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen.

Einfach zu implementieren, warten und skalieren
Eine Vielzahl von Technologien erfüllen die Anforderungen von intelligenten Beleuchtungssystemen. LPWA‑Netzwerke (Low Power Wide Area) über Mobilfunk wie etwa LTE‑M und NB‑IoT verbinden beliebig viele Leuchten mit Steuerungsplattformen in der Cloud über Mobilfunk‑Basisstationen. Und Kurzstreckentechnologien wie Bluetooth oder Wi‑Fi können eine Reihe von Leuchten mit Steuergeräten verbinden.

Mesh‑Technologien wie Bluetooth Mesh, Thread oder Zigbee erhöhen die Reichweite enorm, weil sie Nachrichten von Knoten zu Knoten bis zu ihrem Ziel weitergeben. Und Kapillarnetzwerke nutzen Mobilfunk- oder Ethernet‑Konnektivität, um Mesh‑Netzwerke mit der Cloud zu verbinden, von wo aus sie überwacht und gesteuert werden können.

Diese Technologien haben, unabhängig von der spezifischen Wahl, die Hauptvorteile von drahtlosen Anwendungen: sie sind einfach zu implementieren, zu warten und zu skalieren.

Die „three Ps of lighting“
Sie finden Leuchten überall dort, wo Menschen Zeit verbringen. Nehmen Sie sich einfach kurz Zeit und zählen Sie, wie viele fest montierte Leuchten sie gerade sehen können. Wenn Sie sich nicht gerade mitten im Nirgendwo befinden, werden sie in Hülle und Fülle (engl.: plenty) vorhanden sein. In der Regel sind sie auch gut positioniert (engl.: position). Und notwendigerweise werden sie auch mit Energie versorgt (engl.: powered).

Die „three Ps of lighting“ – Plenty, Position, Powered– sind ebenso wichtig für Anwendungen im Internet of Things, denn dort werden auch zahlreiche, gut positionierte und mit Energie versorgte Wireless‑Knoten benötigt. Durch die Schaffung eines Netzwerks von Wireless‑Knoten, das sich über eine Stadt, ein Büro, eine Fabrik oder ein Einkaufszentrum erstreckt, an das sich andere Anwendungen andocken können, ebnen Beleuchtungsnetzwerke den Weg für eine neue Generation von Diensten, die erschwinglich und einfach zu installieren, warten und betreiben sind.

Neue Dienste mit Mehrwert ermöglichen
Einkaufszentren und diverse Einzelhändler haben bereits damit begonnen, diesen Wireless‑Kommunikationsbackbone zu nutzen. Durch die Verfolgung ihrer Kunden mit Bluetooth Beacons, die in die Beleuchtungsinfrastruktur integriert sind, können sie dynamische und personalisierte Treueprogramme über Smartphone‑Apps anbieten, die Kunden im Blick haben, um das Ladenlayout zu optimieren, und ihnen helfen, sich im Laden zurechtzufinden.

In der Industrie kann die Beleuchtungsinfrastruktur genutzt werden, um Positionierungsdienste innerhalb von Gebäuden zu ermöglichen zur Verfolgung von wertvollen Vermögenswerten, Werkzeugen und Ausrüstung sowie Personal. Noch mehr Anwendungen werden mit der Anfang des Jahres von der Bluetooth SIG angekündigten Bluetooth 5.1‑Spezifikation möglich sein, die eine neue Funktion für die Richtungssuche nutzt, um zentimetergenaue Positionierung zu ermöglichen. Schliesslich können Unternehmen verteilte Sensoren zur Überwachung der Raumbelegung einrichten, um die Zuweisung von Flächen zu optimieren und Mitarbeitende zu verfolgen. Damit kann ihr Zugang zu begrenzten Standorten verwaltet werden.

Intelligente Strassenleuchten bieten einen natürlichen Konnektivitätsbackbone für eine Reihe von Smart City‑Anwendungen. Batteriebetriebene, intelligente Parksensoren könnten beispielsweise den Status der von ihnen überwachten Parkplätze an die nächstgelegene Strassenbeleuchtung übermitteln, von wo aus die Informationen in die Cloud übertragen werden können. Verkehrsstauüberwachung, intelligente digitale Anzeigen und intelligente Verkehrssteuerungsanwendungen wie V2X‑Kommunikation, Ampelsteuerungen und implementierbare Überwachung für öffentliche Veranstaltungen sind nur einige der weiteren Smart City‑Anwendungen, die intelligente Strassenbeleuchtung ermöglichen könnte.  

Mit einer Vielzahl von mit Energie versorgten Leuchten, die sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich strategisch positioniert sind, etabliert sich die intelligente Beleuchtungsinfrastruktur als ein brauchbarer Backbone für die Bereitstellung von Mehrwertdiensten für unsere vernetzte Zukunft.

Wenn Sie sehen möchten, warum u blox der ideale Konnektivitätspartner für intelligente Beleuchtungslösungen ist, schauen Sie sich unser Webinar über intelligente Beleuchtung in Smart Cities und Smart Buildings an.

 

1 Bahga, A.; Madisetti, V. (2014). Internet of Things: A Hands‑On Approach:. Vpt. p.50. ISBN978‑0-9960255‑1-5. Abgerufen 10. Februar 2015.

2 The Internet of Things in Smart Commercial Buildings 2018 to 2022, Memoori Research, Q2 2018.