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Vereinfachung von Smart Metering durch Bluetooth

smart metering

Sowohl Verbraucher als auch Versorgungsunternehmen können von der Kurzstreckentechnologie profitieren, die bereits nahezu überall in unseren Gerätschaften steckt.

Smart Meter spielen eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation von Städten. Ohne Smart Meter ist es schwierig, sind viele der intelligenten Versorgungsunternehmen und -dienste kaum vorstellbar, die die Attraktivität der Städte von morgen garantieren sollen: verbesserte Ressourceneffizienz, höhere Kapazität für erneuerbare Energiequellen, besseres Management der öffentlichen Versorgungsunternehmen und höhere allgemeine Widerstandsfähigkeit im städtischen Bereich. Um bereits mehr zu erfahren, besuchen Sie unser Webinar:

Smart Meter sind schon heute weltweit in Gebäuden im Einsatz. Sind die Zähler einmal installiert und eingerichtet, messen sie automatisch den Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserverbrauch, ermöglichen eine automatisierte Abrechnung, die Verfolgung des Verbrauchs und reduzieren Betrug. Für die Verbraucher können Smart Meter einen höheren Komfort und Einsparungen bedeuten. Für Versorgungsunternehmen erfolgt die Amortisation in Form eines verbesserten Infrastrukturbewusstseins, einer geringeren Verschwendung und einer genaueren Steuerung der Netzwerkverteilung.

Manuelle Zählerstände sind auf dem Rückzug. Mancherorts sind sie bereits abgeschafft, so dass Sie sich vielleicht nicht einmal daran erinnern, wann Sie zuletzt Ihre Tür für einen Ableser geöffnet haben. Das liegt vor allem daran, dass Versorgungsunternehmen eine breite Palette an kabelgebundenen und funkfrequenzbasierten Kommunikationstechnologien eingeführt haben, um auf die Informationen zuzugreifen, ohne dass sie Ihre Räumlichkeiten tatsächlich betreten müssen.

In jüngster Zeit haben Mobilfunktechnologien wie 2G und 3G einen Anstieg ihrer Verbreitung erlebt. Schnell eingerichtet und einfach zu warten und einzuführen, übertragen sie nahtlos die Zählerstände an Versorgungsunternehmen und nutzen dabei öffentliche Mobilfunknetze. Die Einführung von 5G‑fähigen Low‑Power‑Wide‑Area‑Technologien wie etwa LTE‑M und NB‑IoT tragen zu dieser Dynamik bei und ermöglichen auch noch eine lange Batterielebensdauer, umfangreiche geografische Abdeckung sogar unter der Erde, preiswerte Hardware und kostengünstige Datendatentarife.

Problem gelöst?
Bei der Entwicklung und der Implementierung von Smart Metering‑Lösungen muss die Wahl der Kommunikationstechnologie mit Bedacht getroffen werden. Technologien müssen für den jeweiligen Anwendungsfall und die jeweilige Einstellung optimiert werden, um sicherzustellen, dass sie zuverlässig ohne Überlastung von Mobilfunknetzen funktionieren. Mobilfunk‑basierte Kommunikationstechnologien sind ideal, um Punkt‑zu‑Punkt‑Kommunikation zu ermöglichen. Bei Implementierungen mit hoher Dichte, wie etwa in Wohngebäuden, haben Mesh‑Technologien ihre Vorteile.  Und Kurzstreckentechnologien sind die naheliegende Wahl, wenn es darum geht, mit einzelnen Zählern drahtlos zu kommunizieren, sei es zur Überwachung oder Konfiguration.  

Bluetooth®-Technologie etabliert sich gerade als überzeugende Kurzstrecken‑Technologie für diese Art von Anwendungsfällen. Bluetooth Mesh, das ab Bluetooth 4.0 einsatzbereit ist, ermöglicht die Kommunikation von Gerät zu Gerät über ein Netzwerk und ermöglicht, dass Daten von Sensor zu Sensor in einem Gebäude zu einem zentralen intelligenten Zähler gelangen. Alternativ kann das Mesh‑Netzwerk mit einem Mobilfunk‑Gateway verbunden werden – entweder eine separate Einheit oder im Smart Meter selbst eingebaut – von wo aus die Zählerstände in die Cloud übertragen werden können. Die derartige Kombination von Mobilfunk- und Kurzstreckentechnologien ermöglicht interessante neue Anwendungsfälle wie intelligente Heizkostenverteiler.

Der Einsatz eines Mobilfunk‑Gateways in einem Wohngebäude bietet Versorgungsunternehmen auch neue Möglichkeiten zur Erweiterung ihres Leistungsangebots. So können die Bewohner beispielsweise die zuverlässig bereitstehende Mobilfunkverbindung nutzen, um Smart Home‑Sensoren, Haushaltsgeräte und andere Geräte mit der Cloud zu verbinden und zusätzliche Dienste wie die Alarmierung der Nutzer bei undichten Stellen in Innenräumen zu ermöglichen. Neben der Generierung neuer Einnahmequellen erhalten Versorgungsunternehmen damit die Möglichkeit, ihre Kundenbeziehungen zu vertiefen.

Vereinfachung von Wartung und Betrieb

Inzwischen haben wir uns bereits daran gewöhnt, dass es für praktisch alles eine App gibt. Warum sollte das bei Smart Meters nicht so sein? Da nahezu alle modernen vernetzten Geräte – insbesondere unsere Smartphones – standardmässig über eine Bluetooth‑Verbindung verfügen, können Messunternehmen ihren Kunden eine benutzerfreundliche grafische Benutzeroberfläche zur Überwachung ihres Wasser-, Gas-, Wärme- oder Stromverbrauchs anbieten. Ebenso können Versorgungsunternehmen diese Gelegenheit nutzen, um Werkzeuge zu entwickeln, mit denen sie aus kurzer Entfernung Smart Meters drahtlos konfigurieren und Daten von ausserhalb (und nicht innerhalb) der Wohnung sammeln können.

Wenn Sie mehr über die Trends bei Smart Metering erfahren und wissen wollen, warum ein Ansatz aussichtsreich sein könnte, bei dem Mobilfunk- und Kurzstreckentechnologien kombiniert werden, sehen Sie unser ausführliches On‑Demand Webinar an. Es wird von zwei unserer internen Smart Metering‑Experten gehalten. Das Webinar legt den Schwerpunkt auf:

1.    Markttrends und Anforderungen
2.    Treibende Kräfte beim Übergang zu anderen Technologien und Abhängigkeiten
3.    Architektur‑Implementierungen und Standards
4.    Wireless‑Kommunikationstechnologien und Tests
5.    Auswahlkriterien in wichtigen Anwendungsfällen