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Wi-Fi hebt die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf die nächste Stufe

EV charging ublox

Damit EVs zu herkömmlichen Fahrzeugen aufschliessen können, muss das Aufladen der Batterie einfach, sicher und zuverlässig sein. Wi‑Fi verspricht, einen Teil dieser Herausforderung zu bewältigen.   

Weltweit sind elektrisch betriebene Strassenfahrzeuge schwer im Kommen. Aufgrund ihrer geringeren Umweltbelastung, der niedrigen Betriebs- und Wartungskosten und vor allem der staatlichen monetären und nicht‑monetären Subventionen entscheiden sich immer mehr Einzelpersonen und Unternehmen für Elektrofahrzeuge (EVs) und nicht für Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren.

Bis 2030 werden rund 10 Prozent der Strassenfahrzeuge, insgesamt rund 115 Millionen, elektrisch sein, so die Prognosen von ABI Research. Auch wenn der Anteil an Elektrofahrzeugen weiterhin gering ist, wird ihre Gesamtlaufleistung im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen aufgrund der höheren Auslastung von Fahrzeugen in Carsharing‑Systemen, Taxiflotten und Mietwagen schneller steigen.

Aber im Wettbewerb gegen Autos mit Verbrennungsmotor in Bezug auf Kosten, Komfort und Bequemlichkeit zu bestehen, wird keine einfache Aufgabe sein. Die EV‑Industrie hat in den letzten zehn Jahren zwar einen langen Weg zurückgelegt, aber konventionelle Automobile und die entsprechende Infrastruktur wurden im Lauf des letzten Jahrhunderts verfeinert. Bis heute sind die Hauptschwerpunkte, die die Industrie behindern, Autonomie, Reichweite und Betankung/Laden.

Infolgedessen steigt die Nachfrage nach EV‑Ladestationen mit einer erwarteten CAGR von 16.3% von 2018 bis 2023. APAC ist 2019 marktführend, wobei China die bereits rund eine halbe Million Ladestationen bis Ende 2017 um weitere 4.8 Millionen ergänzen will. Die EU strebt an, bis 2020 die Zahl der öffentlichen Ladestationen in ihrem Bereich von heute rund 140.000 auf eine halbe Million zu erhöhen.

Schnelles und rasantes Wireless

Heute findet das Laden von Elektrofahrzeugen fast komplett per Kabel statt. Nach wie vor dominiert das Laden von Wechselstrom, bei dem die Nutzer einfach das Ladekabel in eine verfügbare Steckdose einstecken. Der Trend geht jedoch zum schnelleren Laden von Gleichstrom, was bis 2030 mehr als 70% der öffentlichen Ladestationen ausmachen dürfte. Schnelleres Laden führt direkt zu einem Zeitgewinn für die Fahrer. Ausserdem wird die Reichweite der Fahrzeuge erhöht, weil die Fahrer die Batterien ihrer Autos während einer Tour leichter aufladen können.

Kabellose Ladestationen versprechen, das Laden von Elektrofahrzeugen komfortabler zu machen. Nach Angaben der Hersteller verkürzen sich nicht nur die Einrichtungszeiten (der Fahrer muss einfach nur über dem drahtlosen Ladegerät parken), sondern die Sicherheit wird erhöht und die Wartung vereinfacht, weil keine Ladekabel mehr erforderlich sind.

Wi‑Fi ist dabei, das gesamte EV‑Ladeökosystem zu verändern

Durch die drahtlose Kommunikation zwischen dem EV, dem Benutzer und der Ladeinfrastruktur über Wi‑Fi werden Ladestationen zu viel mehr als nur einem Ladegerät. Sowohl bei kabelgebundenen (AC/DC) als auch bei kabellosen Ladegeräten etabliert sich Wi‑Fi als die effizienteste Lösung zur Verwaltung des Ladevorgangs.

Gleichzeitig ermöglicht es eine Reihe neuer Dienste, die sich an die Nutzer richten – die Verbindung mit dem Infotainmentsystem des Nutzers, die Bereitstellung von Informationen zur Ladeinfrastruktur, die Vereinfachung und Absicherung der Abrechnung und vieles mehr.

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