Skip to main content

Ein extrem effizientes GPS-Modul könnte die Spielregeln für Fitness-Tracker komplett verändern

Seit das Nike+ FuelBand im Jahr 2012 auf den Markt kam, was die Attraktivität von Aktivitätstrackern am Handgelenk nachwies, hat sich diese Kategorie explosionsartig vermehrt. Heutzutage hat sich aus diesem Markt eine ganze Industrie entwickelt, angeführt von Marken wie Fitbit und Xiaomi.

Während es bei frühen Fitness‑Trackern ausreichte, die Aktivität mit Hilfe eines grundlegenden Beschleunigungssensors zu überwachen, ist der Markt heute stärker vom Wettbewerb geprägt. Neben dem Aktivitätstracking werden inzwischen Schlaf- und Herzfrequenzüberwachung erwartet, ebenso wie robuste und dennoch modische Designs.

Wie heben sich die Gerätehersteller im heutigen Wearable‑Markt ab? Um das herauszufinden, genügt ein Blick auf die Top‑Fitness‑Tracker auf dem heutigen Markt. Und die Antwort scheint in Onboard‑GPS zu liegen. Allerdings gibt es heute nicht viele Geräte, die damit zur Verfügung stehen. Die Integration eines autonomen GPS in einen Fitness‑Tracker, ohne sein primäres Leistungsversprechen zu vernachlässigen (seine Grösse, seinen Preis und seine relativ lange Batterielebensdauer), war viel einfacher gesagt als getan.

Aktivitätstracking im Freien
Die Fitness‑Tracker von heute können die verbrannten Kalorien zählen, Ihre Herzfrequenz messen und sogar die Rolle eines Personal Trainers einnehmen, aber ohne GPS‑Funktionalität sind sie unvollständig. Für Jogger, Wanderer, Radfahrer und andere Betreiber von Sportarten im Freien ist die Fähigkeit viel nützlicher, ihr Workout oder ihre Fahrt mit Positionierungstechnologie verfolgen zu können, als einfach nur die Schritte zu zählen.

Mit Hilfe von GNSS‑Positionierung (Global Navigation Satellite System) können Läufer und Radfahrer Tempo machen, Entfernungen verfolgen und die Leistung überwachen. Wanderer können ihre Touren aufzeichnen und sich sogar selbst zurück zu ihrer Ausgangsposition leiten, wenn sie sich verlaufen haben.

Heute entscheiden sich einige dieser Outdoor‑Sportler für GPS‑Sportuhren – voll ausgestattete, Smartwatch-ähnliche Geräte, die alles tun, was sie brauchen, und mehr. Aber nicht jeder will eine sperrige, klobige, teure Uhr haben.

Fitness‑Tracker sind die perfekte Lösung für Verbraucher, die nicht an Schnickschnack interessiert sind und einfach ein schlankes, leichtes und erschwingliches Gerät suchen – eines, das ihre Aktivitäten sowohl drinnen als auch draussen verfolgen kann.

Das letzte Puzzleteilchen
Von Anfang an gehörte das Tracking von Outdoor‑Aktivitäten mit Hilfe von GNSS‑Positionierung zu den offensichtlichen Design‑Zielen für Fitness‑Tracker. Jedoch standen technische Herausforderungen im Weg. Während Beschleunigungsmesser, Herzfrequenzmesser und andere Sensoren in Bezug auf Grösse, Kosten und Stromverbrauch kleiner geworden sind, ist die GNSS‑Technologie ein extremer Energiefresser geblieben.

Deshalb war es immer schon mit einem deutlichen Rückgang der Batterielebensdauer verknüpft, wenn GNSS zu der Feature‑Liste eines Wearable hinzugefügt wurde. Zum Ausgleich für den erhöhten Energiebedarf ist eine erheblich grössere Batterie erforderlich. Dies hat es zudem typischerweise schwierig gemacht, die für diese Gerätekategorie wichtigen flachen Formfaktoren beizubehalten, und es hat die Preise nach oben getrieben.

Mit dem diese Woche angekündigten ZOE‑M8B GNSS SiP (System‑in‑Package) verfügt u‑blox über eine ideale Lösung für Designer von Wearables, die Wert auf die Einsparung auch noch des letzten Quadratmillimeters in ihren Geräten legen. Das ZOE‑M8B misst gerade einmal 4.5 x 4.5 x 1.0 mm und passt bequem auf jede Platine. Ausserdem ist das Modul speziell auf Energieeffizienz getrimmt und benötigt gegenüber GNSS‑Empfängern der aktuellen Generation nur ein Drittel der Energie. 

Diese dramatische Senkung des Stromverbrauchs eröffnet die Möglichkeit, viele weitere Geräte mit GNSS‑Positionierung auszustatten. Dazu zählen auch Fitness‑Tracker, die zuvor dafür kein entsprechendes Power‑Budget bereitstellen konnten, ohne die flachen Formfaktoren zu opfern, die die Verbraucher inzwischen erwarten.

Für Fitness‑Tracker stellt die GPS‑Fähigkeit das letzte Puzzleteilchen dar. Durch die Integration von GNSS mit niedrigem Energieverbrauch mit Hilfe des Positionierungs‑SiP ZOE‑M8B, stehen diese flachen, eleganten und leichten Geräte ihren Benutzern vom Fitness‑Studio bis zum Trail endlich zu Diensten.

Weitere Informationen zu ZOE‑M8B erhalten Sie am u‑blox Stand N.352 (M2M Zone) auf dem MWC Americas , der von 12.-14. September in Los Angeles stattfindet. Und weitere Blogeinträge zu Wearables finden Sie in unserem Post zu einer grossartigen Lösung für GPS‑Sportuhren.