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Von 2D zu 3D: Erleichterung für Städte unter Stress

u-blox_Smart city

Der untere Luftraum einer Stadt ist regulatorisches Neuland, das geradezu auf die Eroberung durch autonome Dienste zum Nutzen seiner Bewohner wartet.

Wie könnten die Städte von morgen aussehen? Vorhersagen über die Zukunft zu machen, bedeutet, sich auf unsicherem Gelände zu bewegen. Das ist in Ordnung, gehen wir mutig voran. 

Es ist eine kühne Behauptung, aber wenn man die Dystopie, mit der Science‑Fiction‑Filme für dramatische Effekte sorgen, aussen vor lässt, vermitteln uns derartige Filme wahrscheinlich eine gute Vorstellung davon, was auf unsere Städte zukommt. Warum? Sie erkennen typischerweise zwei langfristige Trends, die vor Jahrzehnten begonnen haben.

Erstens, das ungebremste Wachstum der städtischen Bevölkerung, da die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben in die Städte ziehen. Bis 2050 sollen zwei von drei Menschen in räumlich beengten, städtischen Gebieten leben.

Zweitens die derzeitige digitale Revolution. Technologien der drahtlosen Kommunikation und Positionierung, die das IoT (Internet of Things) ermöglichen, reichen über unsere Autos und Taschen hinaus in praktisch jede Facette unseres Lebens und jeden Aspekt unserer Umwelt hinein.

Durch die Optimierung der Ströme von Menschen, Gütern und Energie und die Bereitstellung intelligenter Infrastrukturen, intelligenter Dienste sowie Versorgungseinrichtungen versprechen digitale Technologien, dass die von uns bewohnten Städte unsere Anforderungen besser erfüllen und den allgemeinen Komfort und das Wohlbefinden erhöhen.

Dies bedeutet, dass viele unserer Versorgungsunternehmen und Dienstleistungen buchstäblich zu neuen Höhenflügen ansetzen. Als Menschen leiden wir unter einer inhärenten zweidimensionalen Betrachtungsweise: Trotz einiger bemerkenswerter Ausnahmen, wie Hubschrauber und Flugzeuge, neigen wir dazu, Probleme mit bodengebundenen Lösungen anzugehen. Aber Städte auf der ganzen Welt stossen bereits an die Grenzen der Bandbreiten, die durch ihre zweidimensionale Konstruktion vorgegeben sind. Es ist daher also sinnvoll, die dritte Dimension, insbesondere den unteren Luftraum über unseren Städten, vom Boden bis in 300 Meter Höhe zu erforschen.

Stellen Sie sich Schwärme von Flugdienstdrohnen vor, die von Gebäude zu Gebäude fliegen und autonom Wolkenkratzer reinigen. Oder autonome Taxi‑Drohnen, die Kunden von Ort zu Ort fliegen und in der Luft dem Verkehr entkommen. Autonome Notfall- und Rettungsdienste könnten in einem Bruchteil der heute benötigten Zeit vor Ort sein.

Noch verlockender ist es, an den Himmel auszuweichen, weil der untere Luftraum, den diese Anwendungen einnehmen, noch weitgehend unreguliert ist. Dies bietet eine einzigartige Gelegenheit, ganz von vorne zu beginnen und die rechtlichen Regeln zu definieren, an die sich die UAVs halten sollen, um die Sicherheit zu erhöhen und verbessern. Diese Regeln könnten dann aktualisiert werden, um neue Erkenntnisse zu reflektieren, neue Anwendungsfälle zu berücksichtigen und die Sicherheit weiter zu erhöhen.

Als Branchenführer besteht die Rolle von u‑blox darin, kontinuierlich in die Zukunft zu blicken, um Kommunikations- und Positionierungstechnologien zu entwickeln, die den Weg für neue, weitreichende technologische Innovationen bereiten. Neben den Kernfunktionalitäten sind Kommunikation und Positionierung, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit wichtige Schlüsselbegriffe. Auch Integrität gehört dazu, insbesondere bei Anwendungen, die nicht von Menschen gesteuert werden. Die Software zur Steuerung von Lufttaxis muss beispielsweise wissen, wie stark sie der vom Satellitenempfänger gelieferte Positionsbestimmung vertrauen kann.

Wir sind davon überzeugt, dass das Internet der Dinge alle Aspekte unserer Gesellschaft, unserer Geschäftstätigkeit und unseres Alltagslebens verändern wird. Unsere Städte werden sich durch innovative Lösungen – zum Besseren – verändern. Mit diesen Lösungen sind wir in der Lage, gemeinsame Ressourcen besser zu nutzen.

Erfahren Sie mehr im Interview bei Reuters im Rahmen von The Business Debate: