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Drei wichtige Erkenntnisse, die bei u-blox @TU-Automotive gewonnen wurden

ublox test car at TU-Automotive Detroit

Wenn Sie es dieses Jahr nicht geschafft haben, zur TU‑Automotive zu kommen, führen wir hier drei wichtige Erkenntnisse auf, die man dort gewinnen konnte:

Hochpräzise GNSS und V2X – eine optimale Kombination für das automatisierte Fahren

Referent von u‑blox auf der TU‑Automotive 2018 in DetroitPositionierung mit hoher Präzision und V2X‑Kommunikation sind wichtige Ergänzungen zu gesammelten Sensordaten für die Sicherheit beim autonomen Fahren und ein komfortables Fahrerlebnis.

In seinem Vortrag erörterte Thomas Nigg, Head of Product Strategy for Positioning Products, wie hochpräzise GNSS und V2X als integrierte und komplementäre Technologien das automatisierte Fahren revolutionieren werden.

Bei einer Podiumsdiskussion zu hochentwickelten Fahrerassistenzsystemen (ADAS), setzte Chafik Driouichi, Senior Product Marketing Manager für V2X, die Vorteile von V2X und hochpräzisen GNSS mit einem Schutzengel gleich, der 360 Grad abdeckt und das Fahren sicherer und reaktionsschneller macht. Die meisten Sensoren in den Fahrzeugen von heute, wie Kameras, Radarsensoren und LiDARs (Light Detection And Ranging), sind auf die Erkennung bei Sichtverbindung beschränkt. Das erhöht die Reaktionszeiten und beschränkt das vollautomatische Fahren. 

Hochpräzise GNSS und V2X sind in der Realität angekommen

Demo der hochpräzisen GNSS‑Technologie von u‑blox auf der TU‑Automotive 2018Der vor kurzem auf den Markt gebrachte Chip UBX‑P3 für drahtlose V2X‑Kommunikation auf Basis des DSRC/802.11p Standards wurde am Stand ausgestellt. Der UBX‑P3 hebt das Engagement von u‑blox, die Zukunft aktiver Verkehrssicherheit und Technologien für autonomes Fahren zu gestalten, auf ein neues Niveau. Wir zeigten auch Live‑V2X‑Technologie, indem wir die Bewegung von Autos in einer Stadt simulierten, während Nachrichten live übertragen wurden. Dies sollte zeigen, wie die gemeinsame Wahrnehmung ihrer Umgebung Vorfälle im Verkehr verhindern kann.

Wir haben zwei Demonstrationen von hochpräzisen GNSS auf der Messe präsentiert. Ausserhalb des Ausstellungszentrums wurden Kunden eingeladen, uns bei einer Fahrt zu begleiten, um die spurgenaue Positionierung live zu erleben. Dazu nutzten wir unseren vor kurzem vorgestellten Multi‑Band‑GNSS‑Empfänger ZED‑F9P. Am Stand zeigte eine Demo mit einer Modellbahn, wie die hochpräzise Positionierung von u‑blox zentimetergenaue Präzision erreicht. Ein ZED‑F9P Modul in der Bahn wurde verwendet, um hochpräzise Multi‑Band Positionierungsdaten zu empfangen, und ein Kurzstrecken‑Funkmodul wurde zur Übertragung der Daten an u‑center genutzt, was für alle sichtbar auf einem Display dargestellt wurde.

Die Skalierbarkeit und Flexibilität der Plattform ist ausschlaggebend für sichere vernetzte Autos

Demo von u‑blox TOBY‑L4 auf der TU‑Automotive Detroit 2018Zusammen mit Green Hills Software zeigten wir zwei Versionen einer Demo für vernetzte Autos mit Hilfe des LTE Cat 6 Moduls TOBY‑L4. Bei der Demo konnten Funktionen des Autos, wie beispielsweise Lichter, Hupe, Türschlösser, aus der Ferne über das LTE‑Netzwerk gesteuert werden, während HD‑Videos an das Fahrzeug gestreamt wurden. Eine Version der Demo zeigte ein TOBY‑L4 als Slim‑Modem. In der anderen Version wurde es als Smart Modem mit integrierter CPU vorgeführt. Zusätzlich wurde bei der Slim‑Modem‑Version des vernetzten Autos das u‑blox LTE‑Modul TOBY‑L4 mit dem Betriebssystem INTEGRITY® von Green Hills Software, die auf einem Renesas H3 Automotive‑Prozessor lief, kombiniert.

Die Demos zeigten, dass der Ansatz mit einer einzigen intelligenten Plattform möglich ist, wobei sowohl All‑in‑One Konnektivität als auch höchste Flexibilität erreicht werden können. Damit sind mit der Weiterentwicklung von LTE auch Konnektivitäts‑Upgrades möglich. Designer können so nahtlos zwischen einer Familie von OEM‑Plattformen wechseln, die unterschiedliche Leistungsebenen erfordern, und gleichzeitig ihre Anwendungen für neue Mobilfunktechnologien zukunftssicher machen.

Dieser Plattform‑Ansatz wurde auch von Stefan Gudmundsson, Market Development Manager Cellular, bei einer Podiumsdiskussion zur Konnektivität für autonome Autos erörtert. Konnektivität bleibt immer noch eine teure Erweiterung. Die Verwendung einer intelligenten Plattform kann Designern dabei helfen, die effektivsten und praktischsten Lösungen für unterschiedliche Fahrzeugplattformen zu liefern.